JPMorgan legt Bilanz vor – Aktienkurs sinkt trotz positiver Ergebnisse

Finance-Banking

Der Finanzmarkt hatte gespannt auf die Bilanz von JPMorgan gewartet. Nun hat das US-Institut die Bilanzsaison eröffnet und für das vierte Quartal 2011 die Ergebnisse vorgelegt. Wie vermutet, hat sich die Euro-Schuldenkrise negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete die US-Großbank einen Gewinnrückgang um 23 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar. Mit 0,90 Dollar pro Aktie entspricht das Ergebnis jedoch den Analystenschätzungen.

Die Einnahmen beliefen sich auf 22,2 Milliarden Dollar. Konzernchef Jamie Dimon führt das positive Ergebnis auf die günstige Entwicklung der US-Konjunktur und die hieraus resultierende Verbesserung der Kreditnachfrage zurück.

Ein Blick auf die JPMorgan-Aktie zeigte jedoch, dass die Anleger die Zahlen negativer bewerteten: Der Aktienkurs war noch vor Börsenbeginn um knapp drei Prozent gesunken. Die Branchenexperten reagierten hingegen überwiegend positiv, zumal bereits im Vorfeld bekannt war, dass der Sektor mit starkem Gegenwind vor allem im Investmentbanking zu kämpfen habe. Trotz des Rückgangs beim marktbezogenen Gewinn lassen die Ergebnisse eine positive Entwicklung der Branche erahnen, erklärt ein Sprecher von Raymond James & Associates. Auch ein Experte von Hill-Townsend Capital deutet die Verbesserung der Bank-Aktien seit Oktober dahingehend, dass eine Entspannung der Lage erwartet wird. Dies erkläre auch die hohen Erwartungen an die JPMorgan-Bilanz.

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One Response to “JPMorgan legt Bilanz vor – Aktienkurs sinkt trotz positiver Ergebnisse”

  1. Joey sagt:

    JP Morgan hat den Misst doch auch angezettelt, in dem wir uns befinden. Die Krise ist teils durch JPMorgan, aber auch durch GoldmanSachs und andere verursacht worden. Danken dürfen wir auch der FED, der fehlen nur in 8 Monaten satte 9 Billionen USD.

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